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Chamäleon und Chimäre. Afrikanische Standpunkte |
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Al Imfeld, Hrsg. Chamäleon und Chimäre. Afrikanische Standpunkte. Unionsverlag, Zürich 1994. 314 S. Das Buch sammelt Zeugnisse und Analysen zum Umbruch nach dem Kollaps des Kalten Krieges. Einige dieser Dokumente sind historisch bedeutsam. Der Leser erkennt wie es um 1989 (Befreiung aus der Bipolarität) und 1990 (Nelson Mandela wird frei) Zeichen eines neuen Anfangs gab. Die Demokratiebewegung erstickte rasch. Die Ökonomie wurde weiterhin von aussen diktiert; die Strukturanpassungsprogramme liefen bereits in den Spuren des Neoliberalismus. Damals schien es, als komme es zu einem neuen Beginn. Was brauchte es heute, um eine solche Stimmung, der Taten folgen würden, wieder zu beleben? Sind es ökonomisch etwa die Chinesen, die zum Nachdenken Anstoss geben? Sept. 2009
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