Gratulation zum Wahlerfolg!
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Am Beispiel Kanton Bern mit dem ersten Nationalrat der Afrikanischen Diaspora zeigt sich, dass durchaus Chancen für Migranten bestehen. Trotz der massiven Schlammschlacht gegen Ricardo Lumengo und sogar das Fallen- lassen durch die eigene Partei SP, hat er immerhin noch 6'917 Stimmen erreicht. Auch Barry Mess (3’453) und Celeste Ugochukwu (3’278) als kurzfristige Newcomers erreichten beachtliche Resultate im Kanton Bern. Gemeinsam 13'648 Stimmen! – mit kleinst Parteien. 2007 wurde Lumengo auf Anhieb mit 43'447 Stimmen gewählt. Heute erreichte der schwächste Kandidat die Wahl in den Nationalrat mit 26'996 Stimmen auf der GLP Liste im Kanton. Diese Zahlen zeigen, dass Menschen der Afrikanischen Diaspora in der Schweiz durchaus eine Chance haben, in der Schweizer Politik Karriere zu machen.
Die Zusammenarbeit und der längerfristiger Aufbau von Kandidaten ist enorm wichtig. „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ heisst der alte Spruch. Jetzt sind vorab die Kandidaten gefordert mit ihren erreichten Resultaten die Motivation aufzubauen für die nächsten Wahlen in vier Jahren. Engagieren, Aufbauen und regelmässige positive Publicity; anfangen auf Gemeindeebene und in lokalen Vereinen; öffentliches Engagieren zu nationalen Themen. Vor allem aber strategische Zusammenarbeit der Afrikanischen Diaspora in der Schweiz über innere und kantonale und kulturelle Grenzen hinweg. Das Interessante an der Zusammenarbeit ist der Lernprozess und die gegenseitige Motivation zu besseren Leistungen und Ideen. „Yes we can!“ – auch in der Schweiz.
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